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Soziale Innovation zur Bekämpfung von Armut: Einladung zur Projektbeteiligung

Im EU-geförderten Forschungsprojekt ImPRovE, das zur Politikentwicklung im Bereich Armuts- und Ungleichheitsreduktion in Europa beitragen möchte, werden 30 Fallbeispiele sozialer Innovation untersucht. In einer ersten Fallauswahl werden vom Team der WU Wien kreative Initiativen in Österreich gesucht. Wir laden daher soziale Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und engagierte Personen ein, ihr Wissen über interessante (erfolgreiche oder umstrittene) Beispiele sozialer Innovation mit uns zu teilen!

Unser Verständnis sozialer Innovation

Wir verstehen soziale Innovationen in unserem Untersuchungsfeld als lokal verankerte Praktiken, die arme und sozial exkludierte Personen darin unterstützen, vom Markt und vom Wohlfahrtsstaat nicht erfüllte soziale Bedürfnisse zu befriedigen. Als alternative Form sozialer Intervention werden soziale Innovationen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, sozialen Unternehmen oder lokalen Verwaltungen getragen. Sie ermöglichen soziales Lernen, kollektives Handeln und Bewusstseinsbildung. Die Initiativen sind bottom-linked: Sie sind mit den Lebenswelten und Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung vertraut, vernetzen sich aber auch auf übergeordneter Ebene. Als Innovation begreifen wir, dass in einem spezifischen Kontext neue Prozesse, Methoden oder Instrumente erprobt werden.

Teilen Sie Ihr Wissen mit uns!

Um eine gut informierte und ausgewogene Fallauswahl treffen zu können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sollten Sie interessante Initiativen kennen, beantworten Sie bitte folgende Fragen in einer kurzen E-Mail an Florian Wukovitsch (florian.wukovitsch@wu.ac.at):

  • Wie ist der Name der Initiative? Wo ist sie beheimatet?
  • Welche Organisationen sind beteiligt? An wen können wir weitere Fragen richten?
  • Warum könnte diese Initiative ein interessanter Fall für unser Forschungsprojekt sein?
  • Wissen Sie von Herausforderungen, die zu meistern sind (waren), um den Bestand zu sichern?

Bitte schicken Sie uns Ihre Informationen bis zum 31. Oktober 2013 zu. Wir teilen Ihnen unsere Fallauswahl so bald wie möglich mit. Ausgewählte Initiativen sollten nicht nur von den Erkenntnissen unserer Studie, sondern auch von der mit EU-Netzwerken verbundenen Öffentlichkeit profitieren.

Vielen Dank für Ihre Kooperation!

Andreas Novy und Florian Wukovitsch (im Namen des ImPRovE Konsortiums)