Themenpapiere

Die Themenpapiere von arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich beleuchten aktuelle politische Themen mit Bezug zur Arbeitsmarktpolitik. Auf diesen Seiten können Sie alle bisher veröffentlichten Papiere in ihrer jeweils aktuellsten Version herunterladen. Bisher wurden die folgenden Themenpapiere veröffentlicht:

arbeit plus Themenpapier Langzeitbeschäftigungslosigkeit (Stand April 2021)

Die Corona-Pandemie hat die größte Krise am Arbeitsmarkt in der Geschichte der Zweiten Republik ausgelöst. Besonders dramatisch ist die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen, also jener Menschen, die langfristig vom Erwerbsarbeitsmarkt ausgeschlossen sind. Mehr als ein Drittel der Arbeitslosen sind bereits langzeitbeschäftigungslos, angesichts der anhaltenden Krise droht eine Verfestigung der Langzeitbeschäftigungslosigkeit. Politisches Gegensteuern ist dringend notwendig. arbeit plus fordert zukunftsgerichtete Arbeitsmarktpolitik, die dauerhafte geförderte Beschäftigung und Qualifizierung in Zukunftsbranchen insbesondere für benachteiligte Menschen bietet und nachhaltige Arbeit für alle ermöglicht.
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Frauen am Erwerbsarbeitsmarkt

(Stand 8. März 2020)  Frauen sind am Arbeitsmarkt strukturell benachteiligt. Das wird nicht zuletzt an den zahlreichen „Gaps“ deutlich, auf die rund um den Frauentag wiederholt aufmerksam gemacht wird: Der Gender Pay Gap, der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern, betrug gemessen an Bruttostundenlöhnen in Österreich zuletzt knapp 20 Prozent. Der Gender Pension Gap, also der durchschnittliche Unterschied in den Bezügen von Alterspensionen, macht mehr als 50% aus. Der Gender Time Gap zeigt, dass Frauen etwa 22% weniger bezahlte Wochenarbeitsstunden leisten als Männer – denn sie übernehmen nach wie vor einen Großteil der unbezahlten und unsichtbaren Sorgearbeit.

In seinem neuen Themenpapier geht arbeit plus anhand von Statistiken und Best Practice Beispielen auf die ungleiche Situation von Frauen am Erwerbsarbeitsmarkt ein und setzt auf knapp 40 Seiten zahlreiche Impulse für eine gendergerechte Arbeitsmarktpolitik. > Weiter zum Themenpapier

Langzeitarbeitslosigkeit (Stand Oktober 2017)

Nach dem Anstieg der Arbeitslosigkeit zwischen 2011 und 2016 zeichnet sich 2017 eine leichte Trendwende ab. Der aktuelle Aufschwung reicht zwar aus, um die Arbeitslosigkeit zu senken, bei langzeitarbeitslosen Menschen kommt er jedoch nur abgeschwächt an. Lange dauernde Erwerbsarbeitslosigkeit betrifft mittlerweile immer mehr Menschen: 2016 galten schon mehr als ein Drittel aller arbeitssuchenden Menschen als langzeitbeschäftigungslos. Ihre Situation ist oft von Hoffnungslosigkeit und Perspektivenlosigkeit geprägt. Wir fordern einen Kurswechsel, der allen Menschen Teilhabe am Arbeitsmarkt ermöglicht. Dazu braucht es nicht nur dauerhaft geförderte Arbeitsplätze in Sozialen Unternehmen, sondern auch die Wiederentdeckung der Arbeitszeitverkürzung als Instrument der Arbeitsmarktpolitik. > Weiter zum Themenpapier

Flucht & Integration in den Arbeitsmarkt (Stand Oktober 2017)

Arbeitschancen für geflüchtete Menschen zu schaffen ist ein Gebot der Stunde: Denn eine Erwerbsarbeit ermöglicht ihnen Teilhabe an der Gesellschaft, ist aus menschenrechtlicher Sicht wichtig und macht auch aus volkswirtschaftlicher Sicht Sinn. Soziale Unternehmen sind hier ein wichtiger Partner: Sie haben das nötige Knowhow, um geflüchtete Menschen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben bestmöglich zu unterstützen. Um dies tun zu können, brauchen sie die passenden Rahmenbedingungen. > Weiter zum Themenpapier

Öffentliche Vergabe & soziale Dienstleistungen (Stand September 2016)

2016 muss Österreich die EU-Vergaberichtlinie in nationales Recht gießen. Dahinter verbirgt sich eine einzigartige Chance für die benachteiligte Menschen und die Sozialen Unternehmen. Denn künftig wird es möglich sein Aufträge für Soziale Unternehmen vorzubehalten. Das wäre ein enormer Hebel für die Arbeitsmarktpolitik, denn so könnten zahlreiche Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen geschaffen werden. Wie Österreich sein Vergaberecht gestaltet, bestimmt mit, wie und in welcher Qualität die Arbeitsmarktintegration von benachteiligten Menschen und viele andere soziale Dienstleistungen in Zukunft organisiert werden. > Weiter zum Themenpapier

Bedarfsorientierte Mindestsicherung & Arbeitsmarktintegration (Stand Oktober 2016)

Die bedarfsorientierte Mindestsicherung ist in den letzten Monaten unter Druck geraten. In den Medien und der Politik dominiert das Bild von Flüchtlingen und langzeitarbeitslosen Menschen, die es sich in der „sozialen Hängematte“ gemütlich machen. Doch unsere Erfahrung zeigt, dass die BezieherInnen der Mindestsicherung arbeiten wollen. Um sie beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen braucht es jedoch einen Ausbau von niederschwelligen arbeitsmarktpolitischen Angeboten. > Weiter zum Themenpapier