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9. Jobmesse „PERSPEKTIVE 2018“ von arbeit plus Wien wieder voller Erfolg

Großer Andrang herrschte auch heuer wieder bei der von arbeit plus Wien veranstalteten Jobmesse „PERSPEKTIVE 2018″ in der Volkshalle im Wiener Rathaus. Rund 1600 langzeitarbeitslose Frauen und Männer nutzten heuer die Chance, sich direkt bei den Expertinnen und Experten der Wiener Sozialen Unternehmen über die Hilfe beim beruflichen (Wieder-)Einstieg zu informieren.

„Unsere Jobmesse ist seit 2009 eine jährliche Leistungsschau der großartigen Arbeit, die die Wiener Sozialen Unternehmen jeden Tag leisten“, erklärte Swantje Meyer-Lange, Vorstandsvorsitzende von arbeit plus Wien. „Sie helfen, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen und ebnen den Weg in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis.“ Ziel der Jobmesse sei es, Arbeit suchende Wienerinnen und Wiener über aktuelle Angebote der sozialintegrativen Unternehmen zu informieren und ein erstes Kennenlernen zu ermöglichen. Arbeitsmarktpolitische Expertinnen und Experten aus über 30 Betrieben standen heuer bereit, um gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern maßgeschneiderte Lösungen zu finden.

Hand in Hand mit der Privatwirtschaft

Davon profitiert auch die Wiener Wirtschaft. „Die Sozialökonomischen Betriebe beweisen täglich, dass ihnen der freie Wettbewerb nicht unbekannt ist, sondern dass sie mit den Wiener Wirtschaftstreibenden und öffentlichen Unternehmen Hand in Hand arbeiten“, betonte AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. So betreibt etwa die Caritas Wien in Kooperation mit dem AMS Wien zwei Märkte des Spar-Konzerns, das Technologieunternehmen Dyson Austria setzt seit vielen Jahren beim Kundendienst auf die Volkshilfe und die Firma Reintegra verpackt Produkte für den Druckgasbehälter-Weltmarktführer iSi.

„Erfüllen Kernaufgabe mit Bravour“

AMS-Chefin Draxl (Mitte): „Soziale Unternehmen sind geschätzte Unterstützung der Wiener Wirtschaft.“

Draxl: „Die Kernaufgabe, Langzeitarbeitslose professionell und erfolgreich wieder ans Erwerbsleben heranzuführen, erfüllen die Wiener Sozialökonomischen Betriebe seit langem mit Bravour. Zugleich sind sie aber längst zu einer geschätzten Unterstützung der Wiener Wirtschaft geworden.“

Auch die Jobsuchenden gewinnen durch die Unterstützung der Sozialen Unternehmen: „Ich habe viel dazugelernt, wurde inspiriert und gefestigt,  in meinem Wunsch, etwas für andere zu tun“, betonte etwa Cristina Urbanski im Rahmen eines Pressegesprächs. Die Wienerin schaffte dank des arbeit plus Wien-Mitglieds Visitas mit über 50 Jahren den Neustart als Heimhilfe.

„Die wissen, wer zu uns passt“

Von Arbeitgeberseite ist man ebenfalls voll des Lobs für die Sozialen Unternehmen, wie Sandra Lechner vom Bio-Restaurant Gustl Kocht im 3.Wiener Gemeindebezirk bestätigt: „Wir finden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit der Restaurantgründung über Inigo – die können uns geeignetes Personal empfehlen, das bereits im Restaurantbetrieb erprobt ist!“ Dem stimmt Installateurmeister Helmut Frana zu: „Die Zukunft unseres Familienbetriebs wird von den Mitarbeitern mitgetragen. Darum profitieren wir von der Zusammenarbeit mit ABO Jugend – die wissen, wer zu uns passt!“

Zum Nachschauen: Jobmesse-Bericht von W24-Das Stadtfernsehen (ab Minute 01)