Entwicklung der Arbeitslosigkeit von 1946 bis 2016

Seit mehreren Jahren wird in den Medien regelmäßig – sowohl im positiven wie im negativen Sinn – von arbeitsmarktpolitischen Rekorden berichtet: noch nie zuvor waren in Österreich mehr Menschen in Beschäftigung und Arbeitslosigkeit als im Jahr 2016. Das Beschäftigungswachstum reicht also nicht aus, um alle jene Menschen zu beschäftigen, die neu auf den Arbeitsmarkt drängen. Seit November 2016 geht jedoch auch die Arbeitslosigkeit – zum ersten Mal seit 2011 – zumindest leicht zurück. Mehr dazu im Beitrag zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit im aktuellen Monat.

2016: Rekorde an Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Die Zahl der unselbständig Beschäftigten lag 2016 bei rund 3,59 Millionen Menschen. Das ist ein Anstieg um 1,47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit der größte Zuwachs der Beschäftigung seit dem Jahr 2011. Noch nie zuvor waren in Österreich mehr Menschen beschäftigt wie heute.

Parallel zur Beschäftigung ist in den vergangenen Jahren jedoch auch die Zahl der arbeitslosen Menschen auf ein früher undenkbares Rekordniveau gestiegen. Zwischen 2011 und 2016 ist die Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkten Arbeitslosen um rund 45 Prozent angestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren 2016 bereits mehr als 357.000 Menschen arbeitslos. Das entspricht einer Arbeitslosenquote (nach österreichischer Berechnung) von 9,1 Prozent. Wir erleben in Österreich also gleichzeitig Rekorde an Beschäftigung und Arbeitslosigkeit.

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