inclusion@work: Vielfalt für Unternehmen und Frauen

Diversität und kulturelle Vielfalt sind ein Mehrwert für Unternehmen. Das Pilotprojekt “inclusion@work” unterstützt bei der Umsetzung von Vielfalt durch die Integration von asylberechtigten bzw. subsidiär schutzberechtigen Frauen am Arbeitsplatz. Das Projekt der Caritas Wien und ABZ*AUSTRIA bietet kostenlose Beratung für Unternehmen und Begleitung im Onboarding-Prozess von geflüchteten Frauen.

Vielfältige Kompetenzen nutzen

„In der Beratung wird zuerst der Bedarf in den Unternehmen festgestellt. Die Beratungsleistungen werden dann individuell vereinbart. Unternehmen werden beispielsweise bei der Abwicklung von Förderungen sowie bei rechtlichen und administrativen Fragestellungen unterstützt“, erläutert Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien. Zu den Angeboten zählen auch Diversity-Checks, Workshops, Wissensaustausch in einem Unternehmensnetzwerk sowie die Organisation von Vernetzungsveranstaltungen. „Durch unsere praxisorientierte Beratung können vielfältige Kompetenzen aktiviert und im Unternehmen genutzt werden“, ist ABZ*AUSTRIA Geschäftsführerin Manuela Vollmann überzeugt.

Bereits im August 2017 wurde mit der Konzeptarbeit begonnen, nun startet das Pilotprojekt in Wien und Niederösterreich. Neben der Beratung für Unternehmen begleiten die Expert*innen von inclusion@work auch die geflüchteten Frauen beim Jobeinstieg, um eine optimale Integration am neuen Arbeitsplatz zu ermöglichen. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) in der Investitionspriorität Gleichstellung finanziert.

Arbeit bedeutet Selbstbestimmung

„Arbeit bedeutet immer auch Selbstbestimmung und Emanzipation. Wir sind überzeugt, dass gerade auch geflüchtete Frauen Stärken haben, die sie in der Arbeit einbringen können und einbringen wollen: Mehrsprachigkeit und beeindruckende Lebenserfahrungen, die auch für Unternehmen neue Perspektiven eröffnen“, so Schwertner. „Die Einsatzbereitschaft vieler dieser Frauen, einen langfristigen Arbeitsplatz in Österreich zu finden, ist jedenfalls sehr hoch.“

Motivation als Mehrwert

ABZ*AUSTRIA Geschäftsführerin Manuela Vollmann erklärt: „Aus unserer Erfahrung in der Arbeit mit Unternehmen wissen wir, dass Unternehmen die Kompetenzen und Motivation von weiblichen Geflüchteten bereits als Mehrwert sehen. Wir kennen auch die wesentlichen Herausforderungen, die nach der Anstellung entstehen können und unterstützen mit inclusion@work sowohl die Unternehmensseite als auch die Frauen. So gelingt eine gute Zusammenarbeit.“

Durch praxisorientierte und individuelle Beratung sollen die Kompetenzen aller Mitarbeitenden aktiviert und im Unternehmen optimal eingesetzt werden. ABZ*AUSTRIA und Caritas Wien ziehen ihre Expertise aus der jahrelangen Erfahrung in der Arbeit mit Unternehmen und asylberechtigten bzw. subsidiär schutzberechtigen Frauen.

Mehr Infos unter www.inclusionatwork.at