Sozialintegrative Unternehmen

Unter dem Begriff Sozialintegrative Unternehmen werden Unternehmen verstanden, die langzeitarbeitslosen und arbeitsmarktfernen Menschen helfen, durch Beratung oder Beschäftigung Schritt für Schritt wieder im Erwerbsleben Fuß zu fassen. Zu diesen Unternehmen zählen (im Gegensatz zu der etwas engeren Bezeichnung Soziale Integrationsunternehmen) nicht nur sozialökonomische Betriebe (SÖB), gemeinnützige Beschäftigungsprojekte (GBP) und Beschäftigungsgesellschaften (BG), sondern auch Beratungs- und Betreuungseinrichtungen (BBE) mit arbeitsmarktpolitischem Fokus.

Sozialintegrative Unternehmen sind gemeinnützig und verbinden in ihrer Arbeit wirtschaftliche mit arbeitsmarktpolitischen Zielen. Für ihre Leistungen im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik, also zum Beispiel für die Beschäftigung, Beratung und Qualifizierung von am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen erhalten sie Förderungen durch das Arbeitsmarktservice (AMS), die Bundesländer oder den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Leistungen von sozialintegrativen Unternehmen

  • geschützter Bereich , in dem arbeitsmarktferne Menschen auf eine Beschäftigung im ersten, ungeförderten Arbeitsmarkt vorbereitet werden können
  • individuelle Förderungen und Beratungen um Kompetenzen auszubauen und mögliche persönliche Probleme zu lösen
  • Vermittlung von praxisorientiertem Wissen direkt am Arbeitsplatz

Weitere Informationen