„Erwerbs- und Sorgearbeit aufteilen“

arbeit plus-Geschäftsführerin Judith Pühringer im Gespräch mit dem Kurier-Journalisten Josef Ertl über die Notwendigkeit, Arbeit neu zu definieren.*
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Es ist Zeit für eine Arbeitszeit-Verkürzung

Neben der Erwerbsarbeit an sich sind in Österreich auch die Arbeitszeiten ungleich verteilt. Mehr als 40 Jahre nach der Einführung der 40-Stunden-Woche ist es hierzulande Zeit für eine weitere Arbeitszeitverkürzung. Philipp Hammer (Grundlagenarbeit von arbeit plus) ist überzeugt: „Von einer fairen Verteilung von Arbeit haben alle etwas!“
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Plädoyer für ein neues Konzept von Erwerbsarbeit

Im Mai lädt arbeit plus im Rahmen der Aktion „Auch das ist Arbeit“ zum kritischen und kreativen Hinterfragen des gängigen Arbeitsbegriffs ein. Aus diesem Grund bringen wir hier noch einmal den Festvortrag der deutschen Ökonomin Adelheid Bisecker anlässlich unserer 30-Jahr-Feier im Jänner 2016. Biesecker plädiert darin für die Überwindung des aktuellen Erwerbsarbeitskonzepts. Dieses sei aus mindestens drei Gründen nicht zukunftsfähig: „Es ist nicht lebensfreundlich, nicht naturgemäß und nicht geschlechtergerecht.“
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Kommentar: Warum Deutschland in Sachen Arbeitsmarkt diesmal von uns lernen kann

„Aus armen Arbeitslosen wurden arme Erwerbstätige“: arbeit plus- Geschäftsführerin Judith Pühringer reagierte in einem „Kommentar der anderen“ in der Tageszeitung Der Standard auf einen Kommentar von Martin Gleitsmann (Wirtschaftkammer Österreich) und dessen Idee, dass sich Österreich in der Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose an Deutschland orientieren solle. Ein Plädoyer für eine Beschäftigung, die Sinn macht und Sinn gibt.
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Kommentar: „Arbeitslos heißt nicht ohne Arbeit“

Ein Kommentar von Wolfgang Schmidt (Foto) vom Verein AMSEL (steht für: „Arbeitslose Menschen suchen effektive Lösungen“) über die Tätigkeiten von erwerbsarbeitslosen Frauen und Männern.
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Harte Nüsse und politische Bildung auf Kubanisch: #auchdasistarbeit hebt ab!

Vögel füttern, Nüsse knacken, EDV-Kurse geben, Bügeln, Blumen gießen, Glühbirnen eindrehen…: Wir sind hin und weg darüber, wie viele Tätigkeiten den Teilnehmer*innen zu unserer Aktion „Auch das ist Arbeit“ #auchdasistarbeit einfallen!
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Plattform „Sichtbar Werden“: Ein ganzes Leben voller Tätigkeiten

Was bedeutet „Arbeit“ für Menschen, die von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind? Die Plattform „Sichtbar werden“, ein Zusammenschluss von selbstorganisierten Gruppen und Initiativen von Menschen mit Armutserfahrungen, diskutierte diese Frage kürzlich bei einem ihrer Treffen. Der Grundtenor: „Wir haben ein ganzes Leben voller Tätigkeiten. Das nur auf die bezahlten Tätigkeiten, also die Erwerbstätigkeit einzuschränken, ist viel zu kurz gegriffen.“
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