Fragen & Antworten

Das Gütesiegel für Soziale Unternehmen richtet sich ausschließlich an arbeitsmarktintegrative Soziale Unternehmen, darunter etwa Sozialökonomische Betriebe (SÖB), gemeinnützige Beschäftigungsprojekte (GBP), Beschäftigungsgesellschaften (BG) und Beratungs- und Betreuungseinrichtungen (BBE). Diese Unternehmen unterstützen die berufliche und soziale Integration langzeitbeschäftigungsloser Menschen durch Beratung, Bildung, Beschäftigung bzw. Überlassung.

Was sind die Voraussetzungen für die Bewerbung um das Gütesiegel?

Allgemeine Voraussetzungen zum Einstieg in den Begutachtungsprozess sind die Erfüllung der Grundwerte sowie der Pflichtkriterien:

  • Orientierung an den vier Grundwerten Gemeinnützigkeit, Antidiskriminierung, Soziale Integration und Gender Mainstreaming
  • Einhaltung der einschlägigen rechtlichen (insbesondere arbeitsrechtlichen) Rahmenbedingungen
  • Personalentwicklungskonzept für Transitarbeitskräfte bzw. Beratungskonzept
  • Durchlaufprozesse sind festgelegt und dokumentiert
  • Gleiche Entlohnung für gleichwertige Arbeit
  • Ermittlung sozioökonomischer Kennzahlen und Schlüsselergebnisse

Für die Verleihung des Gütesiegels ist es weiters erforderlich, Qualitätskriterien in den folgenden Bereichen zu erfüllen:

  • Führung
  • Konzepte, Strategien, Region
  • MitarbeiterInnen (Stammpersonal)
  • Partnerschaften und Ressourcen
  • Prozesse
  • MitarbeiterInnenbezogene Ergebnisse
  • VertragspartnerInnenbezogene Ergebnisse
  • Gesellschaftsbezogene Ergebnisse
  • Sozial-ökonomische Schlüsselergebnisse
  • Orientierung an den Strukturen der EFQM (European Foundation of Quality Management)

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